Björn rechnete nun mit allem. Es wurde von Amalie der Antrag gestellt, ein eigenes Gutachten vom Haus erstellen zu lassen. Björn hatte absolut nichts dagegen. Es würde den geistigen Absturz von Amalie nur bestätigen.

Doch dieser Egotripp mit dem Ziel, Björn und die Kinder zu vernichten, nur um an so viel Geld wie möglich zu gelangen, raubte Björn immer mehr an Kraft. Die Doppelbelastung, Arbeit und Haushalt mit den zwei Kindern, dass war noch zu verkraften. Doch immer im Hinterkopf der Gedanke, da will uns jemand alles wegnehmen und keiner weiß, wie es ausgeht, dass belastete Björn ganz extrem. Vor allem weil er wußte, er kann absolut nichts dagegen tun. Doch eins wußte Björn ganz genau. Er würde die Kraft haben, dies alles durchzustehen und er wußte, am Ende siegt die Gerechtigkeit.

Einige Wochen später war der Begutachtungs-Termin. Der Gutachter kam und gleichzeitig erschien Amalie. Doch diesmal verbot Björn ihr den Zutritt zum Haus. Er wollte diese Hetze wie beim ersten Gutachten unter allen Umständen verhindern. Großspurig wie sie schon immer war, sagte sie, sie würde das "mal eben" klären und dann dürfte sie ins Haus. Nach 5 Minuten kam sie kleinlaut zurück und teilte mit, dass Björn das Recht hätte, ihr den Zutritt zu verweigern. Komisch, hatte sie kein Vertrauen zu dem von ihr beauftragten Gutachter? Dieser fragte Björn, warum er so entschieden habe. Björn klärte ihn kurz auf, dass er das zweite Gutachten nur für Amalie machen müsse, weil sie denke das Haus würde 70.000 € mehr wert sein, als das erste Gutachten. Der Gutachter war mehr als nur erstaunt, denn von einem ersten Gutachten wußte er gar nichts. So wurde ein Gutachten ohne Hetze erstellt und 4 Wochen später kamen noch zusätzlich 3 Gutachter, um dieses Gutachten zu bestätigen. Wieder 4 Wochen später öffnete Björn, wie jeden Tag mit Sorge, den Briefkasten und las das mitentscheidende Gutachten durch. Björn sah, dass hier mit einer höheren Quadratmeterzahl im Haus gerechnet wurde und trotzdem kam eine nur um 10.000 € höhere Summe heraus und die wurde ja dann nochmals durch 2 Personen geteilt, also waren es 5.000 €. Eine Prüfung der korrekten Quadratmeterzahl kam wegen solch einer geringen Differenz für Björn nicht in Frage, denn die Gutachten kosten viel Geld. Also war für Björn sofort klar, ohne große Diskussion trifft man sich in der Mitte. Doch weit gefehlt. Amalie und die Rechtsvertretung bestanden auf ihrem Gutachten. Außerdem wurden alle schriftlichen Vereinbarungen, die ja Björn und Amalie unterschrieben hatten und am Ende verrechnet werden sollten, als dubios bezeichnet und abgelehnt! Auch ausgezahlte Versicherungen während der Ehe an Björn, Erbschaftszahlungen etc. die alle bei dem Vermögensausgleich zu berücksichtigen waren, wurden als nichtig abgelehnt. Sie wären falsch oder nicht zutreffend. Obwohl sie wie z.B. die Erschaftssache vom Notar bestätigt waren!!!! Hier fehlt wirklich jede Substanz an gewissen Stellen. Björn reagierte gar nicht auf solch einen Mist.

Die unverschämten Forderungen, die Björn ständig ins Haus flatterten, wurden weniger. Und Björn wußte ganz genau, warum. Denn in einigen Monaten begannen Björns Kinder mit ihrer Lehre. Dann hatten Sie ein eigenes Einkommen, und die monatlichen Verpflichtungen von Amalie gegenüber der Kinder würden deutlich geringer. Und darauf warteten die Schlauen.

Und genau so kam es. Die Kinder waren kaum in der Lehre, wurde Klage eingereicht.

Klage, weil Björn angeblich sich von Anfang an geweigert hat zu zahlen. Doch da hatten die Träumer die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Björn hatte seinen Willen, seinen Verpflichtungen nachzukommen, mehrmals schriftlich der Rechtsvertretung von Amalie mitgeteilt. Nun forderte das Gericht von Björn selbst eine Stellungnahme an, denn er hatte bis zu diesem Zeitpunkt keinen Rechtsanwalt mit diesem Mist, der nur Geld kostet, beauftragt. Und so schrieb Björn eine ausführliche Stellungnahme und fügte alles, was er schriftlich nachweisen konnte, hinzu. Auch eine Bestätigung von seinem Sohn, der oft bei Björns Versuchen, Amalie von der gütlichen Regelung zu überzeugen dabei war, sandte er mit. Gleichzeitig wies er auf einen Rechenfehler der Rechtsvertretung hin, der trotz Bitte, dies doch zu korrigieren, einfach ignoriert wurde und so als Klage eingereicht wurde. Ignoranz und Arroganz vom Feinsten. Aber das alles brachte Björn nur noch zum schmunzeln. Denn eins wußte er mit absoluter Sicherheit. Vor Gericht zählen Fakten, auschließlich Fakten. Hier hat das Geplänkel und der Versuch der Einschüchterung ein Ende. Da geht es nicht danach, wer am lautesten brüllt oder am unverschämtesten ist. Nur Fakten,  danach erfolgt ein Urteil. Kurz vor dem Termin wurde noch mal ein Schreiben von der Rechtsvertretung an das Gericht gesandt und noch mal Stimmung gemacht und Dinge abgestritten.

In der Zwischenzeit erlebte Björn wieder ein Beispiel der menschenverachtenden Art von Amalie. Amalie war bei einem Kunden, da klingelte ihr Heiligtum, das Handy. Amalie schaut auf das Display und legt das Handy zur Seite. Der Kunde fragt: "Wollen sie nicht dran gehen?" Amalie sagt: "Nein, dass ist meine Ex-Schwägerin. Die ist in einer Klinik und ruft mich ständig an. Die geht mir ganz gewaltig auf die Nerven." Das war wieder ein Beleg für Björn, dass sie jeden Menschen nur so lange benötigt, wie sie etwas von ihn braucht. Hat dieser Mensch Schwierigkeiten oder ein Problem, konnte er sich mit absoluter Sicherheit nicht auf Amalie verlassen.

Björn hatte nun alle Unterlagen zusammengestellt, viele Gerichtsurteile, die sie mit Ihrer Überheblichkeit und Arroganz an die Wand genagelt hätten. Daher sah Björn dem Gerichtstermin ganz gelassen entgegen. Und je näher der Termin war, um so besser ging es Björn. Über 2 Jahre hatte er nun diese seelische Folter ertragen. Es ging ihm immer schlechter, die nervliche Belastung war einfach zu groß. Weil, er konnte es einfach nicht verstehen, dass man aus reiner Geldgier die eigenen Kinder vernichten wollte. Und allen Bekannten, die Björn sagten: "Warte mal ab, irgendwann wird sie sich noch mal nach ihren Kindern sehnen und sich Gedanken machen, war das alles richtig so wie du es gemacht hast." Björn entgegnete ihnen: "Vergiss es. Dieses Lebewesen denkt nur an sich. Die Kinder wollte sie nie haben und sie wird immer in dem Glauben leben, alles richtig gemacht zu haben. Sie ist krank, wird es aber niemals einsehen und grundsätzlich anderen Menschen die Schuld für alles geben. Und wenn ihr glaubt, dass gibt es nur im Film, sorry, ich mußte es leider erleben." Und jeder, dem Björn dies sagte, schüttelte den Kopf und sagte: "Ich befürchte, du hast Recht."

Kurz vor dem Gerichtstermin kam ein weiterer Beweis, wie schlecht sie war. Sie hatte ihre Wohnung gekündigt und war zu ihrem Chef-Arzt in die Hunde-Hütte gezogen (traumhafte Bedingungen für eine traumhafte Liebe). Offiziell auf der Behörde hatte sie sich bei ihrer Mutter angemeldet. War nur leider nicht möglich, denn Björn kannte die örtlichen Gegebenheiten. Nur seine Pseudo-Adresse, um wieder das Nichtvorhandensein eine Lebensgemeinschaft vorzuspielen und so um die Zahlungverpflichtungen gegenüber ihrer Kinder herum zu kommen. Schäbig und dreckig ist nur eine harmlose Umschreibung. Das gleiche gilt für ihre Mutter und alle, die solche Dinge für richtig halten. Dies hat Björn natürlich auch dem Gericht mitgeteilt. Die eindeutigen Fakten sammelten sich. Und dies alles teile Björn auch der Rechtsvertretung von Amalie mit. Wie gewohnt, ohne jede Reaktion. Der Prozeß war das Ziel. Aber nun auch Björns Ziel. Denn er war so langsam am Ende seiner Kraft. Diese Ungewissheit machte ihn fertig. Er wollte jetzt "Die Entscheidung" 

Da das neue Traum-Paar es sich so richtig gut gehen lies (mehrere Urlaube, Chef-Arzt fliegt nun durch die Luft -Amalie soll dabei ganz begeistert am Boden zuschauen usw.) wurde die Kohle immer knapper. Amalie kam ja gar nicht und der Chef-Arzt immer zögerlicher ihren Verpflichtungen nach. So wurde sein Haus deutlich unter seiner Traumsumme verkauft, seine eigene Tochter mußte raus und Amalie phantasierte plötzlich von neuen Geldquellen. Björn sollte doch mal seine Vermögensverhältnisse offen legen (obwohl sie selbst alles in den roten Bereich gefahren hatte und die Situation kannte), er hätte sicherlich mehrere Bausparverträge und außerdem wäre er an einer Firma beteiligt. Da hätte man auch gerne etwas von. Hatte Björn natürlich mit gerechnet, daher folgte seine Antowrt umgehend. Eine schriftliche Aufforderung an die Rechtsvertretung, umgehend einen Termin bei einem Notar zu vereinbaren, dort würde Björn dann alle Anteile, natürlich mit allen Rechten und Pflichten an der Firma, an Amalie abtreten. Und das hätte Björn auch getan. Sein Partner wäre umgehend aus dem Unternehmen ausgestiegen und Amalie hätte eine Firma gehabt. Dann hätten Björn und sein Partner ein neues Unternehmen gegründet und Amalie hätte vor dem geschäftlichen Ruin gestanden. Diese Träumer glaubten immer noch, sie könnten Björn mit ihren Versuchen einschüchtern. Nein, die Zeit war vorbei. Ganz im Gegenteil, je stärker wurde er. Und er merkte, dass sich so kurz vor dem Prozeß der Wind ganz entscheidend drehte. Geschäftlich lief es viel besser, die vielen Mißgeschicke der letzten Monate und die finanzielle Situation, alles war wie weggewischt.

Und so ging Björn ganz ruhig auf den Tag X zu. Am Abend vorher fragte einer seiner Söhne, ob er mitgehen könne. Björn versuchte ihn davon zu überzeugen, dies nicht zu tun. Es würde sicher nicht schön, wenn Vater und Mutter???? sich vor Gericht einige unangenehme Dinge zu sagen hätten. Der Sohn sagte zu ihm: "Du hast mit uns immer alle Dinge die du in der Scheidungssache getan hast, besprochen. Meine Mutter hat mir aber immer etwas ganz anderes erzählt. Ich habe immer dir geglaubt, weil ich ja bei vielen Gesprächen dabei war, will aber jetzt mal sehen, wie es vor Gericht läuft." Da konnte Björn nichts entgegnen und willigte ein. So fuhren sie am nächsten Tag gemeinsam zum Gericht. Björns Anwalt, den er inzwischen einschalten mußte, fand dies richtig Klasse. Ganz im Gegenteil zu der Rechtsvertretung von Amalie. Erstes Wort von ihr zu Beginn der Verhandlung: "Ich finde es nicht gut, wenn man Kinder mit hier her bringen muß." Ohne auch nur mal zu fragen wieso er mitgekommen war. Aber auch das wunderte Björn nicht wirklich. Ebenso, dass Amalie trotz ihres erneuten Umzugs nach den neuen, sicher nicht Alzheimer kranken Schwiegereltern gezogen war und dies ebenfalls vor Gericht nicht richtig stellte. Denn sie wohnte ja bei Mama! Schon nach 10 Minuten spürte Björn, dass es sein Tag werden würde. Die Gegenseite befand sich plötzlich wie auf Glatteis. Und so stand nach kurzer Zeit ein Kompromiss, der Björn verpflichtete, weniger zu zahlen, als er jemals vorgeschlagen hatte. Amalie war mit Ihrer Rechtsvertretung unter Vollgas gerade aus vor die Wand gefahren. Hinzu kam nun noch, dass Björn die zu zahlende Summe locker aufbringen konnte, diese in einem Betrag an Amalie zahlen konnte, was zur Folge hatte, dass der von ihr beantragte Prozesskosten-Zuschuß umgehend vom Gericht gestrichen wurde. Natürlich war dies Björn schon lange bekannt, Amalie wurde durch diese Tatsache mit Sicherheit geschockt. Natürlich mußte auch Björn einiges an seinen Anwalt zahlen. So hatten Björn und Amalie im Grunde nur sehr viel Geld verloren, die Rechtsvertretungen von Björn (immer fair und hat das Geld verdient) und von Amalie (kein Kommentar) haben gut verdient. Aber das war dieser egoistischen "Aber-ich-Will" Amalie nicht beizubringen. Hier fehlte es einfach an Substanz. Die war seid langem wo anders angesiedelt.

Zum Ende der Verhandlung sagte Björn Amalies Rechtsvertetung in ganz deutlichen Worten, dass er nicht seinen Sohn mitgebracht hat und sie sich besser erst mal er erkundigen sollte, warum irgend etwas so wäre. Und nicht wie immer, einfach eine Behauptung in die Welt setzen soll. Nach diesem Schlußwort war die Verhandlung vorbei. Als Björn, sein Sohn und sein Anwalt sich draußen trafen, sagte sein Sohn wie aus der Pistole geschossen: "Papa weißt du was ich glaube? Die Rechtsvertretung von meiner Mutter wollte nur ihr Geld." Erstaunlich, was ein Jugendlicher so aus dem Prozeßverlauf herausgelesen hat. Natürlich würde dies Björn niemals behaupten. Die Rechtsvertretung hat mit Sicherheit immer nur an das Wohl von Amalie gedacht!?!?! Das schönste an diesem Tag war aber der Satz von Björns Sohn: "Papa, danke, dass du uns nie belogen hast." Dieser Satz ging bei Björn durch und durch.

Nun war es endlich vorbei. Das Gefühl, es jetzt endlich hinter sich gebracht zu haben, wissend, dass alles Andere auch wieder zur vollsten Zufriedenheit läuft, wissend, viele viele Bekannte und Freunde zu haben die immer für Björn da waren, wissend, auch in Zukunft mit seinen Jungs im Eigenen Haus zu leben, es war einfach ein unbeschreibliches Glückgefühl. Wunderbar wie schön es war, dass eigene Haus, was ihm nun niemand mehr abnehmen konnte, dass erste mal danach sauber zu machen. Wunderbar wie schön es war, dass erste mal in der Sonne auf der eigenen Terrasse zu sitzen. Es hatte ein völlig neues Leben begonnen. Für Ihn und für seine Kinder. Keine Angst mehr, Abends den Briefkasten zu öffnen und wieder eine Unverschämtheit zu lesen. Aus und vorbei. Endgültig!!!!

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