Beginn und Ende einer Beziehung. Die Geschichte ist frei erfunden.
Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig!


Die Erzählung wird immer wieder mit Abschnitten ergänzt, vom schönen Beginn bis zum weniger schönen Ende.

Eins noch vorweg. Niemand muß diese Geschichte lesen! Wer Sie jedoch liest, kann dann natürlich nicht mehr sagen: "Wie kann man so eine Geschichte schreiben?" Würde ja ein Widerspruch sein, oder?

Björn. Wer ist Björn? Er ist ein Mensch, der Werte kennt und danach lebt. Für ihn bedeutet Ehrlichkeit, Achtung der Mitmenschen auch in schweren Zeiten, Anstand und Höflichkeit sehr viel. Auch wenn er belogen oder verletzt wurde, lebt er weiter danach. Jedoch nur bis zu einer gewissen Grenze. Die ist sehr sehr hoch. Wird diese jedoch von jemandem überschritten, setzt er sich mit allen Mitteln zur Wehr, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Was man dann über ihn denkt und erzählt, interessiert ihn in keinster Weise. Ab diesem Zeitpunkt gibt es auch nicht die kleinste Chance des Einlenkens, Verzeihens, Vergessens in Richtung Normalität. Die Normalität hat Derjenige ja schon vorher verlassen. Björn hat sich diesem Zustand nur angeschlossen. Mag sein, dass er diesen Weg weiter geht, als der Andere. Doch wer setzt hier denn den Maßstab an, wer wie weit zu gehen hat? Der Verursacher? Hat er das Recht dazu zu sagen, "was ich bisher getan habe, mußt Du hinnehmen aber Du gehst auch nicht weiter!" Dieses Recht spricht Björn demjenigen entschieden ab!!!! Ist die besagte Grenze überschritten, bestimmt nur noch einer, wie weit es geht, Björn. Wobei auch dieser Weg immer von der Ehrlichkeit bestimmt wird. Was er selbst erlebt hat, kann er auch behaupten. Was er nur gehört hat, dass sagt er auch entsprechend. Die Reaktion auf seine Erlebnisse ist weder, falsche Dinge über jemanden rumzutratschen, noch sich verbal mit jemandem auseinander zu setzen oder gar sich auf sonst eine Art und Weise die Hände schmutzig zu machen. Nein, er will sein erlebtes irgendwann einfach mal aufschreiben, so wie es tatsächlich war. Wer die Geschichte lesen will, soll es tun, wer nicht, soll es lassen. Und wer denkt, es wäre eine unmögliche Reaktion, dem sei die Frage gestattet, ist das Verhalten derer in der Geschichte anständiger?  Sollte jeder für sich beantworten.

Und nun zu der Geschichte, denn Björn denkt, daß es jetzt Zeit wäre, sie aufzuschreiben. Alle, die nur die falsche Geschichte kennen, werden hier die Wahrheit lesen.


Der Beginn
Björn war Ende 20, als sich sein Leben ganz entscheidend  ändern sollte. Er hatte viele Freunde, genug Geld, einen sicheren Arbeitsplatz. Alles, was man erleben konnte, hatte er erlebt. Und so zog er weiter mit Freunden um die Häuser. Mehrmals in der Woche fuhren sie in die gleiche Disco. Es war schon fast eine Sucht. Man hörte Musik, schaute Filme oder fuhr nur zum Quatschen hin. Dadurch lernte man natürlich immer mehr Menschen kennen. Und immer wieder sah Björn diese tolle Frau, die mit ihrem Ehemann kam. Björn dachte, dass er sich mit einer solchen Frau seine Zukunft vorstellen könnte. Aber gibt es sie nochmals? Denn diese war ja schon vergeben und somit tabu für ihn. Natürlich lernte man sich dann auch kennen. Mit dem Ehemann entwickelte sich mit der Zeit eine sehr gute Bekanntschaft, ja man kann sogar sagen, Freundschaft. Es bildete sich eine Super-Clique. Man unternahm sehr viel zusammen. Irgendwann ergab es sich, dass Björn diese tolle Frau, Amalie war ihr Name, zufällig in der Mittagszeit, als er Pause hatte in Köln traf. Denn dort arbeiteten Beide in unmittelbarer Nähe. Man trank etwas zusammen und redete. Beiläufig sagte man, dass es schön wäre, wenn man sich noch mal treffen würde. Obwohl für Björn diese Frau tabu war, konnte er das nächste Treffen kaum abwarten. Man traf sich öfters und die Gespräche wurden mit der Zeit immer vertrauter, inniger.  Jeder erzählte über sein Leben, wobei Björn weniger zu erzählen hatte als Amalie. Sie schien in Ihrer Ehe nicht glücklich zu sein. Und so war es auch, denn sie erzählte immer mehr darüber. Das sie ganz kurz nur ihren Mann gekannt habe und dieser dann völlig überraschend angekommen sei und gesagt habe, dass er alles für die Heirat vorbereitet habe. Sie wäre so überrumpelt gewesen, dass sie nicht hätte nein sagen können. Dann erzählte sie über Probleme, die sie mit ihm hatte, über Hals-über-Kopf-Anschaffungen obwohl kein Geld da war, über die beherrschende Art von ihm usw. Natürlich fragte Björn nicht danach, ob sie an der ganzen Situation schuldlos war. Wer würde dies schon tun? Zweifel an seiner Traumfrau? Unmöglich! Aber nach wie vor galt für Björn das Wort TABU! Zumal er mit dem Ehemann ein freundschaftliches Verhältnis hatte. Diese Grenze zu überschreiten, würde ein Bruch der Werte von Björn bedeuten. Das kam nicht in Frage. Trotzdem entwickelte sich eine enge Bindung. Nach einiger Zeit sagte Amalie, sie würde ihren Ehemann verlassen. Einserseits konnte Björn dieses Glücksgefühl gar nicht fassen, auf der anderen Seite hatte er Schuldgefühle. Seinem Freund gegenüber. Obwohl bis zu diesem Zeitpunkt kein intimes Verhältnis entstanden war.

Irgendwann zog Amalie dann aus und am selben Abend traf Björn ihren Ehemann. Eine schlimme Begegnung. Björn wusste alles und tat ganz erstaunt, auch als sich sein Freund die Frage stellte, wo denn seine Frau nur sein könnte. Es war für Björn eine kaum zu ertragene Situation. Auch jeder Besuch bei Amalie, immer dieses schlechte Gefühl. Nach einigen Wochen hatte sich Björn etwas aus der Clique etwas zurückgezogen, natürlich wegen Amalie. Sie war in einen Stadtteil von Köln gezogen, er wohnte einige Kilometer außerhalb auf dem Land. Mit der Zeit konnte Björn auch besser mit der Situation umgehen, Normalität kehrte ein. Amalie wurde bei Björn's Bekannten und Freunden gerne aufgenommen. Nachdem sich Björn ganz aus der Clique zurückgezogen hatte und die Beziehung bekannt war, konnte Björn's Glück, die Zukunft mit seiner Traumfrau zu gestalten, beginnen. Beide schauten sich nach einer gemeinsamen Wohnung um, wurden fündig und zogen zusammen.

Beginn des gemeinsamen Lebens

Man lernte gemeinsam neue Menschen kennen und es entwickelten sich auch Freundschaften. Doch nach einiger Zeit merkte Björn, dass Amalie immer wieder kleine, unwichtige Dinge bei verschiedenen Menschen kritisierte. Björn sagte immer: "Lass doch, da haben wir doch nichts mit zu tun! Ist doch deren Sache." Oft wurde sogar über diese Dinge gestritten. In dieser Phase begann ein langsamer, schleichender Prozess der Auflösung des eigenen ICH von Björn. Dies merkte er jedoch erst, als er wieder frei atmen konnte. Es begann ein Satz um sich zu greifen, der zum Symbol der gesamten Beziehung werden sollte. Immer wieder hörte Björn: "Aber ich will!" Es war für Björn nur mit Streit möglich, etwas zu klären, bei dem er eine andere Meinung hatte. Ein normales Gespräch war nicht möglich. Da er aber versuchte, Dinge die absolut richtig waren, umzusetzen, gab es immer häufiger Streit.

Eine ganz besondere Eigenart von Amalie war, Björn bei Freunden und Bekannten, wenn viele Menschen anwesend waren, schlecht zu machen. Sie fand immer irgend einen Grund für dieses Spiel. Björn hatte dabei das Gefühl, dass Amalie dabei eine ungeheure Lust verspürte. Nachdem man dann zu Hause war, wollte Björn dies natürlich klar stellen. Und schon war der nächste Streit da. Die Bitte, dies zu unterlassen und falls es ein Problem geben würde, doch unter vier Augen zu klären, wurde einfach ignoriert. Auch den Bekannten und Freunden fiel dies natürlich auf, die Björn darauf auch ansprachen und fragten, warum Amalie dies vor allen Anderen immer wieder tun würde? Björn wusste darauf keine Antwort

Nachdem man einige Zeit zusammengelegt hatte überlegten sich Beide, ob es vielleicht besser und schöner wäre, ein eigenes Haus zu besitzen. Man spielte verschiedene Möglichkeiten durch. Da Björn von seinen Eltern ein Grundstück bekommen konnte,  hatte man natürlich eine gute Startbasis. Und so begann man mit der Planung und schließlich mit dem Bau des Eigenheims. Amalie, die bisher als Angestellte in einer Fußpflege-Praxis gearbeitet hatte, bekam plötzlich die Chance, diese zu übernehmen. Dies tat sie dann auch. Als man mitten im Hausbau war, wurde Amalie schwanger. Ungeplant aber nicht ungewollt. 1 Jahr dauerte der Hausbau, der Einzug war kurz vor der Geburt. Das besondere daran war, es sollten Zwillinge werden. Finanziell musste man sich trotzdem keine Sorgen machen. Björn hatte ja seinen sicheren, gut bezahlten Arbeitsplatz und Amalie verdiente auch noch etwas Geld mit ihrer Fußpflege, die sie mittlerweise im Eigenheim machte. So konnte sie sich den gesamten Tag nach der ihr zur Verfügung stehenden Zeit einteilen. Besser konnte es im Grunde nicht sein.

Dann kamen zwei gesunde Jungs zur Welt, alles schien perfekt. Für Björn schien es so. Natürlich war es mit sehr viel Arbeit verbunden, die Zwillinge aufzuziehen. Diese Arbeit lag naturgemäß fast ausschließlich bei Amalie. Björn hatte seinen Job und war natürlich noch mit vielen Arbeiten am Eigenheim beschäftigt. Hinzu kam, dass er sich, als die Kinder 6 Jahre alt waren, selbstständig machte. Ein in dieser Situation sehr riskanter Schritt, aber er hatte einen sehr zuverlässigen und guten Partner. Gemeinsam würde man es schon schaffen. Aber die nervliche Belastung war natürlich da. Und immer häufiger kam ein neues Streitthema  hinzu. Die Arbeitsbelastung von Amalie. Immer nur den Haushalt, immer nur die Kinder und nebenbei noch die Arbeits als Fußpflegerin, dass war ihr zu viel. Björn sagte immer wieder: "Darüber zu streiten lohnt sich nicht. Wir können nun mal keine Geschlechtsumwandlung machen, so dass ich Hausfrau werde und du ganztägig arbeiten kannst. Wollen wir beide nicht mehr arbeiten und wir suchen uns dann jemanden für den Haushalt?" Immer wenn Björn diesen Vorschlag machte, kam eine sehr verbitterte Ablehnung. Denn was sollten denn dann die Verwandten, Nachbarn, Bekannte und Freunde denken? Amalie würde nicht klarkommen! Nein, dass war undenkbar für sie.

Die Vereinsamung

Resultierend durch eine unangenehme Eigenart von Amalie, gab es nur noch wenige Menschen, mit denen Björn und Amalie Kontakt hatten. Es gab einfach niemanden, auch nicht einen einzigen Menschen, an dem Amalie nichts auszusetzen hatte. Ob es Björns Eltern, ihre eigene Schwester Carmen und ihr Mann Gregor, ihr Bruder Eberhard und ganz besonders dessen Frau Rosi war. Sie war ihr ganz besonderes Feindbild. Schwägerin Rosi war für Amalie (wörtlich): "eine faule Sau, die sich bei meiner Mutter alles mitnimmt, was sie kriegen kann!" (Dazu muß man wissen, ihre Mutter hatte einen kleinen Lebensmittel-Laden.) Auch ihre eigenen Eltern waren natürlich voller Fehler. Wenn die Mutter anrief, gab es ein großes Stöhnen und Augen verdrehen, nach dem Motto, mein Gott, was will die denn schon wieder.  Amalies Vater, dem sie (wieder wörtlich) "den Tod wünsche", tat ihr dann später den Gefallen. Eine Beurteilung dieses Menschen, den Björn zu wenig kannte und der sicherlich seine Probleme hatte, steht Björn nicht zu. Jedoch jemanden den Tod zu wünschen, dass ist schon hammerhart. Und dann waren da noch der Bruder von Björn, Viktor und dessen Frau Maria, mit den Kindern Karoline und Jamie. Diese bewohnen ein Eigenheim genau gegenüber von Björn und Amalie. Tagtäglich hörte Björn die gleichen Geschichten: Maria hat wieder eingekauft, die Körbe stehen immer noch draußen. Die Wäsche hängt schon ewig auf der Wäscheleine, die Wäschespinne steht jetzt schon 14 Tage offen draußen, dass Fernsehen läuft schon wieder seit dem frühen Morgen, Maria hat im Sonderangebot wieder 5 Artikel vom gleichen Produkt gekauft obwohl sie es nicht braucht. Maria wäre wieder bei Björns Mutter gewesen und hätte ihr dies und das erzählt. Lieblingsthema war jedoch Marias Tochter Jamie. Sie hat wirklich arge Probleme mit ihrer Migräne. Aber nach Amalies Ansicht machte sie ja nur einen auf Mitleid erzeugen. Das alles ging Björn ganz gewaltig an die Nerven. Und wieder sagte er: "Da haben wir doch nichts mit zu tun! Dann las sie doch machen! Und woher weißt du denn, dass Jamie alles nur vorspielt?". Amalies Antwort: "Das weiß ich eben. Die will nur nicht in die Schule und kennt die Tricks ganz genau um ihre Mutter rum zu kriegen." Da war Björn still, weil es einfach keinen Zweck hatte. Und da Björn diese Geschichten immer und immer wieder hörte, hat er irgendwann auch teilweise zugestimmt. Nicht weil es jetzt richtig gewesen wäre. Nein. Er hat nicht bemerkt, wie er auch in diese Richtung langsam abdriftete. Und so zogen sich immer mehr Bekannte und Freunde von Björn und Amalie zurück. Letztendlich blieb nur noch ein befreundetes Ehepaar übrig. Martin und Julia.

Ein weiteres, immer größer werdendes Problem in der Beziehung zwischen Björn und Amalie war die Eifersucht von Amalie. Nach ihrer Ansicht hatte Björn im Laufe der Beziehung unzählige Liebschaften. Überall wo Björn mit weiblichen Bekannten durch seine lockerer und lebensfrohe Art anders umging wie es Amalie lieb war, wurde sofort wieder ein Verhältnis daraus konstruiert. Das steigerte sich bis zu den unmöglichsten Dingen bzw. Vorwürfen. Hier nur ein Beispiel. Irgendwann war Björn mit der Reinigung seines Autos beschäftigt. Da kam Amalie und fragte: "Welche Frau fährt immer mit dir im Auto?" Björn schaute sie an und fragte: "Wie bitte? Wie kommst du denn darauf?" Sie sagte: "Ich weiß es eben!" Björn: "Es fährt außer dir kein weibliches Wesen mit mir!" Amalie geht zur Beifahrertür, macht diese auf, zeigt auf die Fußmatte vor dem Beifahrersitz und sagt keifend: "Da bitte! Dort siehst du die Abdrücke von Stöckelschuhen!" Björn schaut sie geschockt an und sagt: "Bitte warte einen Moment." Er geht ins Haus, kommt wieder zurück mit seiner Aktentasche in der Hand und sagt: " Darf ich vorstellen, meine Beifahrerin. Hier unten unter der Tasche sind die spitzen Absätze meiner Beifahrerin! Hat es dich nicht gewundert, dass meine Beifahrerin 4 Füße bzw. Absätze hat?" Dann stellt Björn die Tasche genau auf die Abdrücke in der Fußmatte, die ganz zufällig genau passen. Amalie dreht sich um und geht. Kein Wort der Entschuldigung oder ähnlichem, absolut nichts! Und solche Beispiele gibt es sehr viele.

Und so lebten sich Björn und Amalie immer mehr auseinander. Mit tatkräftiger Unterstützung von Björns gegenüber wohnenden Schwärerin Maria. Sie machte zwar in den Augen von Amalie fast alles falsch, war aber durch den Verlust von fast allen Bekannten/Freunden der einzige Gesprächspartner für die Nachrichten über ihren so furchtbaren Ehemann. Wie Beide dachten, zeigte sich oftmals auf Familienfeiern, wo natürlich Björn immer wieder der Negativpunkt war. Sei es durch falsche, geradezu lächerliche Geburtstags-Geschenke (übrigens das lächerlichste war das erste, was Amalie beim Auszug mitnehmen wollte!!) oder durch sein Verhalten. Oft sagte dann Maria: "Komm Amalie, pack Deine Koffer, ich helfe dir. Dann pack ich meine und dann gehen wir." Eine Aussage als Scherz? Auch für die eigene Beziehung von Maira? Konnte man Anfangs denken. Doch je öfters diese Aussage gemacht wurde, umso häufiger fragten sich die anderen Gäste, wieviel Wunschdenken steckt wohl dahinter?

Wie schon erwähnt, waren Martin und Julia die einizig übrig gebliebenen Freunde. Man besuchte sich, man fuhr zusammen weg und irgendwann verbrachte man auch den Urlaub zusammen. Die Kritik von Amalie an Martin und ganz besonders an Julia, die grundsätzlich alles falsch machte, sowie selbst deren Kinder, nahm ständig zu. Auch hier sagte Björn immer und immer wieder: "Dann lass sie doch. Da haben wir doch nichts mit zu tun!" Aber wie immer, es nutzte nichts, frei nach dem Dauer-Motto "Aber ich will!" Und diese Freundschaft war für Björn eine sehr sehr tiefe Freundschaft. Und Björn merkte, wie auch diese letzte Freundschaft drohte zu zerbrechen. Denn auf welche Seite hätte sich Björn letztendlich schlagen sollen, auch wenn er innerlich ganz anderer Meinung war? Na klar, auf die Seite seiner "Traumfrau", die er noch immer sehr liebte, aber er konnte es nicht mehr zeigen.

Natürlich war auch Martin und Julia die immer schlimmer gewordene Situation aufgefallen. Sogar deren Kinder, die Amalie noch nie leiden konnte und die sie immer wieder mit harschen Worten, z.B. im Urlaub, verletzt hatten, fiel dieses unsägliche Verhalten auf und sie hatten daher auch eine gewisse Abneigung zu Amalie. Und wehe, wenn Julia sich etwas fast Gleiches kaufte, wie z.B. ein Cabrio, eine Armbanduhr (da tickte sie im Urlaub fast aus!), eine Tischdecke oder ein Kleidungsstück. Das war für Amalie unerträglich.

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